Hintergrund

Hamburger Präventionsprojekt       
STOPP Übergewicht und Diabetes bei Mutter und Kind
 Projekt der Primärprävention zur langfristigen Reduzierung von Adipositas, Gestationsdiabetes und manifestem Diabetes bei Müttern und ihren Kindern

Korrespondenzadresse - Sprecher der STOPP-Gruppe:
Dr. Rudolf Lepler
Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gGmbH Liliencronstr. 130, 22149 Hamburg  
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Kontakt Projektkoordinatorin:  
Telefon: 040-688 91 476     Fax: 040-788 07 384
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Homepage:  www.hhgd.de

1  Hintergrund

1/3 der Frauen im gebärfähigen Alter sind übergewichtig, die mütterliche Gewichtszunahme in der Schwangerschaft und die Überernährung der Säuglinge steigen in den letzten Jahren kontinuierlich an.  
Das bleibt nicht ohne Folgen für die Kinder, weil in Schwangerschaft und früher Kindheit der der Grundstein für spätere Gesundheit oder Krankheit, z.B. Adipositas und Diabetes, gelegt wird.   
Deshalb müssen in dieser empfindlichen Entwicklungszeit die Gesundheitsrisiken reduziert werden, die zu lebenslanger Fehlprogrammierung der Regulierung von Nahrungsaufnahme und Sättigungsgefühl, Körpergewicht u. Stoffwechsel beim Kind  führen können (Epigenetik).

•    Denn: die Prägung für Adipositas und Diabetes fängt oft schon im Mutterleib an!
•    Gesundheitsrisiken sind mütterliche Adipositas, zu starke Gewichtszunahme in der Schwangerschaft, Gestationsdiabetes, Bewegungsmangel, Überernährung des Säuglings.
•    Die so geprägten Kinder erkranken später häufiger an Adipositas und Diabetes Typ2. Die Mädchen geben dieses erworbene Risiko bei eigener Schwangerschaft wiederum an ihre Kinder weiter... ein Teufelskreis!

Bisher läuft die Medizin wenig erfolgreich mit Sekundär- und Tertiärmaßnahmen dieser bedrohlichen Entwicklung bei eingetretener Krankheit hinterher.  
Die gute Botschaft: durch Primärprävention kann vor Eintreten von Krankheit positiv auf die gesundheitliche Zukunft der Kinder und ihrer Kindeskinder eingewirkt werden. Es fehlt dazu aber bisher ein wirksames Management während Schwangerschaft und früher Kindheit.

Ziel des Projektes ist es,

•    diesen Teufelskreis durch echte Primärprävention schon in Schwangerschaft und früher Kindheit zu STOPPen. Die Schwangerschaft ist aus Sorge um das ungeborene Kind eine günstige Zeit für Verhaltensänderungen !
•    den Aufbau des dazu bisher fehlenden Casemanagements zu ermöglichen und den Nachweis seiner Funktionsfähigkeit zu erbringen (Pilotprojekt), um dann als Frühe Hilfe in die dauerhafte, nachhaltige Übernahme für
     Hamburg zu münden.

 


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